Wasserstoffverdichtung nach der Elektrolyse für Tankstellenanwendungen
Anwendung | H₂ Erzeugung und Verdichtung für Wasserstofftankstellen
Land | Deutschland
Herausforderung
Der in Elektrolyseanlagen erzeugte Wasserstoff liegt typischerweise bei mittleren Drücken vor und muss für die Betankung auf deutlich höhere Druckniveaus gebracht werden. Dabei sind hohe Enddrücke, präzise Druckführung und eine sichere Speicherung entscheidend.
Lösung
Ein Membrankompressor übernimmt die mehrstufige Verdichtung des Wasserstoffs und ermöglicht die Bereitstellung auf Hochdruckniveau.
Durch die trockene und ölfreie Verdichtung bleibt die Gasqualität erhalten, während gleichzeitig ein sicherer und kontrollierter Betrieb gewährleistet wird.
Umsetzung in Deutschland
In einer Wasserstoffanlage wird der erzeugte Wasserstoff zunächst von 30 bis 100 bar auf 300 bar verdichtet. Anschließend erfolgt eine weitere Druckerhöhung auf bis zu 935 bar, um den Wasserstoff in Hochdruck Pufferspeichern bereitzustellen.
Die Betankung erfolgt aus dieser kaskadierten Speicherung: Zunächst wird Wasserstoff aus dem 300 bar Speicher abgegeben, danach aus dem Hochdruckspeicher, bis der Fahrzeugtank den erforderlichen Druck von 700 bar erreicht.
Ergebnisse
- Sichere Verdichtung auf Hochdruckniveau bis 935 bar
- Zuverlässige Versorgung von Wasserstofftankstellen
- Ölfreie Verdichtung für hohe Gasreinheit
- Effiziente Integration in den Betankungsprozess
| Baureihe | MRE 300 |
| Ausführung | einstufig |
| Ansaugdruck | 30 bis 100 bar(a) |
| Enddruck | 935 bar(a) |
| Volumenstrom | 29 Nm³ pro Stunde |
| Gaszustand | trocken |
| Kühlung | wassergekühlt |